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Wie sieht ein perfekter Junggesellenabschied aus?

Wie sieht ein perfekter Junggesellenabschied aus?

Ihr bekommt Hinweise darauf, warum ein JGA floppt, aber auch wie ihr den JGA zu einem gut organisierten Event macht. Fragt euch folgendes: Wer organisiert den JGA? Wieviele sollen mit dabei sein? Welche Aktivitäten eignen sich für die Gruppe? Wie lässt sich Stress vermeiden? Was sollte man nicht vergessen?
Eine kompakte Antwort.

 

Warum floppt der JGA?

Um sich dieser Frage zu nähern, sollte ich zunächst klären, warum ein JGA so richtig floppt und schlecht in Erinnerung bleibt.

Deine Wunsch-Trauzeugin / dein Wunsch-Trauzeuge konnte seine Funktion nicht wahrnehmen und so musstest du deine „zweite Wahl“ fragen, ob sie / er Zeit hat deinen Junggesellenabschied auszurichten. Schlussendlich kam der Tag der Tage. Deine Erwartungen sind hoch. Du freust dich und kannst es kaum erwarten. Leider stellst du fest, es ist nichts organisiert. Die Zeit war knapp, die Ideen fehlten, die anderen, die mitfeiern wollen, konnten auch nichts Kreatives beisteuern und übers Budget entbrannte ein heftiger Streit. So recht wollte nichts gelingen. Die Trauzeugin / der Trauzeuge beschloss einfach in die Stammkneipe zu gehen, um wie in üblicher Manier einen zu heben. In deinem Lieblingsrestaurant war kein Tisch mehr frei und so esst ihr bei der nächsten Würstchenbude ein halbwarmes Würstchen und trinkt unbekanntes Bier aus der Dose. Es fängt außerdem an zu regnen und du hast nur das T-Shirt an, keine Regenjacke oder Regenschirm dabei. Den restlichen Abend bist du nass und frierst einwenig. Das hast du dir anders vorgestellt, denkst du.
EineR aus der Gruppe schlug vor noch einen Stripclub zu besuchen, was dann auch gemacht wurde. Dort hat man zu viel Geld für billigen Schampus ausgegeben und es war nur lustig, weil alle betrunken waren. Am nächsten Morgen wacht man verkatert auf und fragt sich, ob es das nun gewesen sei. Mit Wehmut denkt man an die gelungene Feier einer /eines anderen von neulich und wünschte, das hätte es auch für einen selbst gegeben. Schließlich ist man (im besten Fall) nur einmal Junggeselle / Junggesellin.

Wie wäre es denn positiv unvergesslich, genial oder sogar perfekt geworden?

Lass uns Schritt für Schritt durchgehen, wie du es besser machen kannst.

Wer organisiert deinen JGA?

Zunächst einmal lohnt es sich darüber nachzudenken, wer deinen JGA organisieren soll. Muss es wirklich die beste Freundin sein? Oder der Bruder, weil man es so erwartet? Was ist wenn dein Wunsch-Organisator nicht zur Verfügung steht, weil er durch die Arbeit ins Ausland muss oder deine beste Freundin unerwartet schwanger wird?
Eines kann ich ja schon vorwegnehmen. Einen gelungenen JGA zu veranstalten, erfordert Zeit, Kreativität und das passende Kleingeld sollte auch vorhanden sein.
Da man meistens in einer kleineren bis größeren Runde feiert, kann man einfach mehrere Leute – 2-3 Personen – bitten, sich der Sache anzunehmen. Wie in der Arbeit geht man nach den Stärken einer Person. Person A ist kreativ, also überlegt diese, wo es hingeht. Person B kann gut organisieren, somit fällt es ihr zu, die Stationen / Aktionen zu buchen. Person C kann gut mit Geld umgehen, sie führt also Buch und teilt dann am Ende allen mit, wer was gezahlt hat und wer wem was schuldet.

Wann soll der JGA gefeiert werden?

Klärt ab, wieviele mitkommen, dann wann gefeiert wird. Heutzutage ist es per Whatsapp oder eine andere Kommunikations-App deiner Wahl ganz einfach miteinander zu kommunizieren. Selbst wenn eineR aus der Reihe tanzt und ein altmodisches Handy hat, wird eben zusätzlich eine SMS geschrieben oder die Person wird vor vollendete Tatsachen gestellt.
Nach Rücksprache mit der Braut / dem Bräutigam erstellt ihr am besten ein Doodle mit möglichen Zeiten und schickt den Link in die Whatsapp-Gruppe.
Ihr legt einen Tag fest und informiert die Braut / den Bräutigam oder eben auch nicht – wenn es eine Überraschung werden soll.

Gibt es eine gute oder schlechte Jahreszeit um den JGA zu feiern?

Ich sage nein. Jede Jahreszeit ist gut und um hier meine Mutter zu zitieren: "Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung."

Das bedeutet für euch, dass ihr unbedingt darauf achten solltet, im Winter genug anzuhaben und im Sommer auf  Sonnencreme und Kopfbedeckung zu achten - eben der Jahreszeit entsprechend gut gekleidet.

Eure Tagesstruktur

Nun fangt ihr an den Tag zu strukturieren. Um wie viel Uhr soll es denn losgehen? Seid ihr eher Frühaufsteher oder Nacheulen? Wollt ihr mit einem Brunch anfangen oder erst mittags / nachmittags? Macht es davon abhängig, was danach kommt.
Ihr wollt zu einem Escape Game und der letzte freie Termin ist um 12.30 Uhr? Dann trefft euch lieber vormittags. Ihr wollt zum Pole Dance und die Pole Dance-Kursleiterin kann erst ab 16 Uhr? Dann reicht es, wenn ihr euch um die Mittagszeit trefft.

Welche Aktionen eignen sich besonders gut?

Meiner Erfahrung nach sind 2-3 Aktionen (Escape Game, Pole Dance, Karaoke, etc. bzw. was euch Spaß macht) völlig ausreichend. Denkt an Pausen und dass ihr von A nach B müsst.


Ein JGA könnte so aussehen:

10 Uhr                  Brunch
13 Uhr                  mit dem Trabi durch Berlin fahren
15 Uhr                  spätes Mittagessen
17 Uhr                  Escape Game
20 Uhr                  Karaoke Bar
22 Uhr                  Clubbing (für die hartgesottenen, die noch nicht genug haben)

 

Unbedingt die Locations reservieren

Bucht eure Aktionen vorher und nicht spontan. Spontan könnt ihr immer noch improvisieren, falls was ins Wasser fällt.
Geht nicht in irgendein Restaurant, das gerade auf dem Weg liegt. Sucht es mit Bedacht aus, dann wisst ihr was euch erwartet, da ihr ja vorher nachgesehen habt, ob die Rezensionen gut sind und auf jeden Fall ein Tisch für euch reserviert ist.

Spiele und Aufgaben für den JGA

Überlegt euch kleine Spiele oder Aufgaben, ein kleines Quiz über Braut / Bräutigam, ein Kreuzworträtsel, das gelöst werden muss oder Anekdoten auf kleinen Kärtchen, die zu bestimmten Personen zugeordnet werden müssen. Aber bloß keinen Bauchladen! Das nervt Braut / Bräutigam und alle die angesprochen werden.
Schafft euch bleibende, verbindende und persönliche Erinnerungen.

Für eure Checkliste:

Checkt vorher den Wetterbericht und kleidet euch entsprechend. Nehmt ggf. Wechselklamotten mit und denkt dabei auch an Braut / Bräutigam, die ja oft nicht wissen, was auf sie zukommt.

Ernennt einen Finanzminister, der alle Ausgaben aufschreibt auf einem Zettel oder in eine App, damit ihr es später besser aufdröseln könnt. Nichts ist schlimmer, als wenn sich später alle in die Haare kriegen, weil der eine mehr als der andere gezahlt hat.

Legt euch eine Checkliste und einen Tagesablaufplan zurecht, dann habt ihr es am JGA-Tag leichter und müsst nicht ständig an Kleinigkeiten denken.

Stellt sicher, dass ihr einen Hunde- oder Babysitter für den JGA bereitstehen habt. Schade wäre es wenn es deswegen nicht klappt.

Wenn der JGA begangen wurde und die Hochzeit ansteht, macht ein kleines Fotoalbum mit den besten Fotos oder schickt Braut / Bräutigam die Fotos und Videos zu. Sozusagen als kleine Erinnerung.

So gelingt euch ein guter, erinnerungswürdiger, evtl. perfekter Junggesellenabschied bzw. Junggesellinnenabschied.

Wenn euch meine Tipps geholfen haben, hinterlasst mir gerne einen Kommentar, oder ihr denkt ich habe etwas Essentielles vergessen, dann schreibt mich auch gerne an.

Eure Alexandra

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